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Das `!Weißbauch-Riesengleithörnchen`! (`*Petaurista albiventer`*, `F33f`_`[Syn.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Synonym_(Taxonomie)]`_`f: `*Petaurista petaurista albiventer`*) ist ein Gleithörnchen aus der Gattung der `F33f`_`[Riesengleithörnchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Riesengleithörnchen]`_`f (`*Petaurista`*). Es ist in mehreren getrennten Populationen über Teile des nördlichen `F33f`_`[Indiens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indien]`_`f, `F33f`_`[Pakistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pakistan]`_`f, `F33f`_`[Nepal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nepal]`_`f und der südlichen `F33f`_`[Volksrepublik China`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volksrepublik_China]`_`f bis nach `F33f`_`[Thailand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thailand]`_`f verbreitet. Der Artstatus des Weißbauch-Riesengleithörnchens ist umstritten und in zahlreichen Darstellungen wird es als Unterart dem `F33f`_`[Taguan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Taguan]`_`f (`*P. petaurista`*) zugeordnet.

>>Contents

• `F0af`_`[Merkmale`#merkmale]`_`f
• `F0af`_`[Verbreitung`#verbreitung]`_`f
• `F0af`_`[Lebensweise`#lebensweise]`_`f
• `F0af`_`[Systematik`#systematik]`_`f
• `F0af`_`[Bestand, Gefährdung und Schutz`#bestand-gef-hrdung-und-schutz]`_`f
• `F0af`_`[Belege`#belege]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f

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>>Merkmale

Das Weißbauch-Riesengleithörnchen erreicht eine `F33f`_`[Kopf-Rumpf-Länge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kopf-Rumpf-Länge]`_`f von 32,6 bis 55,0 Zentimetern sowie eine Schwanzlänge von 39 bis 45 Zentimetern bei einem Gewicht von 1,1 bis 1,8 Kilogramm.`:cite-ref-hmw6-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f] Die Art ist damit innerhalb der Gattung relativ groß. Das Rückenfell besteht aus langen, seidigen Haaren und ist dunkel mahagoni-braun mit einer weißen Sprenkelung. In der Färbung entspricht die Art generell dem `F33f`_`[Taguan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Taguan]`_`f (`*P. petaurista`*), besitzt jedoch deutliche schwarze Ringe um die Augen, rotbraune Wangen, eine weiße Kehle und einen weißen Bauch sowie eine schwarze Färbung im hinteren Drittel des Schwanzes, der ansonsten hell rotbraun ist.

Wie alle Riesengleithörnchen hat es eine große und behaarte Flughaut, die Hand- und Fußgelenke miteinander verbindet und durch eine Hautfalte zwischen den Hinterbeinen und dem Schwanzansatz vergrößert wird. Die Flughaut ist muskulös und am Rand verstärkt, sie kann entsprechend angespannt und erschlafft werden, um die Richtung des Gleitflugs zu kontrollieren. Die Flughaut ist oberseits dunkelbraun und an der Unterseite weiß bis hellbraun.`:cite-ref-hmw6-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f]

In Pakistan gibt es eine `F33f`_`[Population`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Population_(Biologie)]`_`f `F33f`_`[melanistischer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Melanismus]`_`f, also schwarzer, Tiere.`:cite-ref-hmw6-1-2[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f]

>>Verbreitung

Das Weißbauch-Riesengleithörnchen kommt in zwei Unterarten in Teilen des nördlichen `F33f`_`[Indiens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indien]`_`f, `F33f`_`[Pakistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pakistan]`_`f, `F33f`_`[Nepal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nepal]`_`f und der südlichen `F33f`_`[Volksrepublik China`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volksrepublik_China]`_`f bis nach `F33f`_`[Thailand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thailand]`_`f vor.`:cite-ref-hmw6-1-3[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f] Dabei ist die Nominatform `*Petaurista albiventer albiventer`* in Indien in der `F33f`_`[Punjab`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Punjab]`_`f-Region und `F33f`_`[Uttarakhand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Uttarakhand]`_`f, in Nepal, Pakistan und im Südosten von `F33f`_`[Tibet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tibet]`_`f sowie im Nordwesten von `F33f`_`[Yunnan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Yunnan]`_`f anzutreffen. `*Petaurista albiventer barroni`* lebt in Thailand von der nördlichen Provinz `F33f`_`[Phitsanulok`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Phitsanulok]`_`f bis in den Süden des Landes.`:cite-ref-hmw6-1-4[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f]

>>Lebensweise

Das Weißbauch-Riesengleithörnchen lebt in moderat temperierten und feuchten Waldgebieten, die Unterart `*Petaurista albiventer barroni`* kommt dabei in Thailand in Höhen von 1350 bis 3050 Metern vor. Es ist strikt baumlebend und nachtaktiv und ernährt sich unter anderem von Blättern der `F33f`_`[Pindrow-Tanne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pindrow-Tanne]`_`f (`*Abies pindrow`*) und der `F33f`_`[Tränen-Kiefer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tränen-Kiefer]`_`f (`*Pinus wallichiana`*), der `F33f`_`[Eichenart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eichen]`_`f `*Quercus floribunda`*, der Himalaya-Pappel `*Populus ciliate`*, der `F33f`_`[Ulmenart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ulmen]`_`f `*Ulmus wallichiana`* und anderer Baumarten. Daneben frisst es Knospen, Zapfen, Samen, Blüten, Früchte, Rinden und Flechten. Im Oktober bevorzugt die Art die `F33f`_`[Eicheln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eichel]`_`f der `*Quercus dilatata`* und im Juli Kastanien der `F33f`_`[Indischen Rosskastanie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indische_Rosskastanie]`_`f (`*Aesculus indica`*) und Nüsse der `F33f`_`[Echten Walnuss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Echte_Walnuss]`_`f (`*Jiglans regia`*).`:cite-ref-hmw6-1-5[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f] Wie alle anderen Flughörnchen ist auch diese Art in der Lage, weite Strecken gleitend zurückzulegen, indem es von einem Baum abspringt.

Die Tiere legen ihre Nester in Bäumen an. Sie verbringen den Tag in den Nestern oder in Baumhöhlen und kommen erst nachts hinaus. Sie sind über das gesamte Jahr aktiv und machen keinen `F33f`_`[Winterschlaf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Winterschlaf]`_`f.`:cite-ref-hmw6-1-6[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f]

>>Systematik

Die wissenschaftliche `F33f`_`[Erstbeschreibung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erstbeschreibung]`_`f des Weißbauch-Riesengleithörnchens stammt von `F33f`_`[John Edward Gray`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=John_Edward_Gray]`_`f aus dem Jahr 1834, der die Art als `*Pteromys albiventer`* aus Nepal beschrieb.`:cite-ref-hmw6-1-7[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f]

Der Artstatus des Weißbauch-Riesengleithörnchens ist umstritten und in einigen Systematiken wird es als Unterart des `F33f`_`[Taguan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Taguan]`_`f geführt.`:cite-ref-wilson-reeder-2005-2-0[`F5bf`_`[2`#cite-note-wilson-reeder-2005-2]`_`f]`:cite-ref-thorington-et-al-2012-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-thorington-et-al-2012-3]`_`f]`:cite-ref-smith-yan-xie-2009-4-0[`F5bf`_`[4`#cite-note-smith-yan-xie-2009-4]`_`f] Im `*`F33f`_`[Handbook of the Mammals of the World`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Handbook_of_the_Mammals_of_the_World]`_`f`* von 2016 wird es dagegen als eigenständige Art behandelt und in die Gattung der `F33f`_`[Riesengleithörnchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Riesengleithörnchen]`_`f (`*Petaurista`*) eingeordnet.`:cite-ref-hmw6-1-8[`F5bf`_`[1`#cite-note-hmw6-1]`_`f] `F33f`_`[Andrew T. Smith`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Andrew_T._Smith]`_`f und Yan Xie stellten 2009 heraus, dass das Weißbauch-Riesengleithörnchen wahrscheinlich eigenständig ist und vom Taguan abgegrenzt werden sollte.`:cite-ref-smith-yan-xie-2009-4-1[`F5bf`_`[4`#cite-note-smith-yan-xie-2009-4]`_`f] Sie beziehen sich damit auf die Ergebnisse `F33f`_`[molekularbiologischer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Molekularbiologie]`_`f Untersuchungen von Yu et al. 2006, wonach diese Art gemeinsam mit einigen weiteren als eigenständig betrachtet werden sollten.`:cite-ref-yu-et-al-2006-5-0[`F5bf`_`[5`#cite-note-yu-et-al-2006-5]`_`f] Bestätigt wurde dieses Ergebnis durch weitere Arbeiten von Li et al. 2013.`:cite-ref-li-et-al-2013-6-0[`F5bf`_`[6`#cite-note-li-et-al-2013-6]`_`f]

>>Bestand, Gefährdung und Schutz

Das Weißbauch-Riesengleithörnchen wird von der `F33f`_`[International Union for Conservation of Nature and Natural Resources`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IUCN]`_`f (IUCN) nicht als eigenständige Art gelistet.

>>Belege

`:cite-note-hmw6-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-hmw6-1-0]`_`f J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: `*White-bellied Giant Flying Squirrel Petaurista albiventer.`* In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): `*Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.`* (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, ISBN 978-84-941892-3-4, S. 769.
`:cite-note-wilson-reeder-2005-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-wilson-reeder-2005-2-0]`_`f Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): `*Petaurista petaurista albiventer`* in `*Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).`*
`:cite-note-thorington-et-al-2012-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-thorington-et-al-2012-3-0]`_`f `*Petaurista petaurista`* In: Richard W. Thorington Jr., John L. Koprowski, Michael A. Steele: `*Squirrels of the World.`* Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2012; S. 117–119. ISBN 978-1-4214-0469-1
`:cite-note-smith-yan-xie-2009-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-smith-yan-xie-2009-4-0]`_`f `*Red Giant Flying Squirrel.`* In: `F33f`_`[Andrew T. Smith`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Andrew_T._Smith]`_`f, Yan Xie: `*A Guide to the Mammals of China.`* Princeton University Press, 2008; S. 179. ISBN 978-0-691-09984-2.
`:cite-note-yu-et-al-2006-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-yu-et-al-2006-5-0]`_`f Farong Yu, Fahong Yu, Junfeng Pang, C. William Kilpatrick, Peter M. McGuire, Yingxiang Wang, Shunqing Lu, Charles A. Woods: `*Phylogeny and biogeography of the Petaurista philippensis complex (Rodentia: Sciuridae), inter- and intraspeciWc relationships inferred from molecular and morphometric analysis.`* Molecular Phylogenetics and Evolution 38 (3), März 2006; S. 755–766. `F33f`_`[doi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digital_Object_Identifier]`_`f:10.1016/j.ympev.2005.12.002
`:cite-note-li-et-al-2013-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-li-et-al-2013-6-0]`_`f Song Li, Kai He, Fa-Hong Yu, Qi-Sen Yang: `*Molecular Phylogeny and Biogeography of Petaurista Inferred from the Cytochrome b Gene, with Implications for the Taxonomic Status of P. caniceps, P. marica and P. sybilla.`* `F33f`_`[PLOS ONE`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=PLOS_ONE]`_`f, 16. Juli 2013 `F33f`_`[doi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digital_Object_Identifier]`_`f:10.1371/journal.pone.0070461

>>Literatur

• J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: `*White-bellied Giant Flying Squirrel Petaurista albiventer.`* In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): `*Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.`* (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, ISBN 978-84-941892-3-4, S. 769.

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